Spanisch Sprachschule: Sprachkurse und Hotelpraktikum in der FU International Academy Teneriffa

Escuela de Surf La Marea

30.08.2008

Sommer, Sonne und Strand, da kommt das richtige Urlaubsfeeling auf und im Urlaub ist man ja bekanntlich geneigt auch neue Dinge auszuprobieren. Erst recht wenn sich einem dann auch noch die Möglichkeit eröffnet Kontakte zu den gut aussehenden, braungebrannten Surfern am Strand zu bekommen.

Der Plan war also schnell gefasst: Surfen wollten wir auch lernen! Das kann ja schließlich auch nicht so schwer sein, wenn man sich das bei den Anderen mal so anguckt.

Dienstag ist Surftag! Um 16 Uhr trafen wir uns alle am Playa Martianez um dann gemeinsam in der Surfschule La Marea aufzulaufen. Dennoch stellte sich vor allem bei den Mädels langsam ein ungutes Gefühl in der Magengegend ein, vielleicht war es ja doch keine so gute Idee Surfen zu gehen??? Immerhin hatte bis dahin keiner von uns je versucht sich auf einem Stück Holz im Wasser fortzubewegen.

Jetzt war es auch zu spät, denn unsere Surflehrer Tonio und Eduardo empfingen uns bereits herzlich mit zwölf Neoprenanzügen in den Händen. Schnell fanden wir heraus, dass Surfen doch nicht so einfach war, wie wir uns das vorgestellt hatten. Bereits das Anziehen der Neoprenanzüge stellte für Einige, besser gesagt für unsere Jungs, die erste Hürde dar. Nachdem aber auch die rausgefunden hatten, dass der Reißverschluss nach hinten gehört und nicht vorne zu schließen ist, ging das erste Staunen los. Man sehen wir sportlich aus in diesen Dingern! - ist ja genial!

Frohen Mutes nahmen wir unsere Surfbretter in die Hand und gingen los in Richtung Wasser. Dort angekommen bekamen wir die ersten Instruktionen, oder sonst irgendwas, keine Ahnung, denn die Worte die aus Eduardos Mund heraussprudelten, hörten sich eher an wie eine mir noch nicht bekannte Sprache, auch genannt Canario. Egal, wird schon werden! Zu Beginn sah es jedoch so aus als würde es mehr ein Plantschen im Wasser werden anstatt professionellen Surfens, denn Surfen ohne Wellen gestaltet sich schwierig.

Doch die Flaute hielt nicht lange an und die ersten Wellen kamen schneller als erwartet. Auf einmal sieht man nur noch irgendwelche Bretter aus den Wellen schießen, was wohl verzweifelte Versuche gewesen sein müssen sich auf den wackligen Dingern zu halten. Unsere Surfprofis Eduardo und Tonio gaben Ihr Bestes, und so sah man dann doch die Ersten, nach kurzer Zeit zwar wackelig aber stehend, auf ihrem Brett.

Völlig erschöpft aber glücklich kamen wir nach zwei Stunden aus dem Wasser gekrochen und der Muskelkater am nächsten Tag war vorprogrammiert.

Auf einmal kommt wildes Geschnatter auf, denn jeder möchte von seiner besten Welle erzählen, also beschließen wir noch ein Feierabend Bier zu trinken, damit auch jeder von seinem ganz persönlichen Erlebnis berichten kann. Aber erst mal müssen wir uns noch aus unseren nassen Ganzkörperanzügen pellen.

Für viele war dieser Tag ein ganz besonderes Erlebnis, und es lohnt sich diese tolle Sportart einmal auszuprobieren. Manch einer war sogar so begeistert, dass er danach noch einige Male in den Wellen zu sehen war.

Und wir Mädels können nun auch endlich mit den coolen Surfern von nebenan mitreden.





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